NOire Media Entertainment
Was wir sind
NOIRE MEDIA ENTERTAINMENT ist eine professionelle Veranstaltungs- und Eventagentur mit Schwerpunkt auf musikalischer Inszenierung, hochwertiger Veranstaltungstechnik und individueller Eventgestaltung.
Im Mittelpunkt stehen Hochzeiten, Firmenevents, private Feiern, Szeneveranstaltungen, Festivals und besondere Konzepte, bei denen Musik weit mehr ist als reine Unterhaltung – sie schafft Atmosphäre, Emotionen und unvergessliche Erlebnisse.
Von der klassischen DJ-Dienstleistung über Beschallung, Licht- und Tontechnik bis hin zur vollständigen musikalischen und konzeptionellen Begleitung von Veranstaltungen bietet NOIRE MEDIA maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Events. Dabei verbinden wir langjährige Erfahrung, technisches Know-how und ein sicheres Gespür für Zielgruppen, Stimmung und Inszenierung.
Spezialbereiche

Dark Events
für schwarzromantische Hochzeiten, Gothic-Events und außergewöhnliche Veranstaltungen mit dunkler Eleganz und stilvoller Inszenierung.
www.dark-events.de

Artium Sonorum
für mittelalterliche Veranstaltungen, Märkte, historische Feste und thematische Events mit authentischer Atmosphäre und passenden Klangwelten.
www.artium-sonorum.de

Die Tanzpiraten
für Kinderveranstaltungen, Familienfeste, Fasching, Kita-Events und Geburtstage mit Spaß, Themenbezogener Deko Animation und kreativer Unterhaltung.
www.tanz-piraten.de
Meilensteine
einige ausgewählte Besondere Events die wir beschallen durften
Eine Auswahl weiterer besonderer Events und bedeutender Meilensteine werden wir in Kürze auf einer gesonderten Seite präsentieren. Derzeit treffen wir noch eine bewusste Auswahl jener Veranstaltungen, die unsere Geschichte und Entwicklung in besonderer Weise geprägt haben und daher besonders erwähnenswert sind.
1995
Indie-Tours-Festival
Burg Queerfurt (Queerfurt)
Nebel zwischen den Mauern, Licht auf altem Stein, Menschen in Schwarz auf den Wegen und Musik, die aus mehreren Richtungen gleichzeitig kam. Auf der Bühne lieferten Bands wie Laibach mit martialischer Intensität, Test Dept mit ihren legendären Percussion-Attacken oder Genitorturers mit provokanter Bühnenshow Momente, die weit über normale Konzerte hinausgingen. Das Publikum war nicht einfach Zuschauer – es war Teil dieses Gesamterlebnisses.
Vor den Live-Shows musste die Spannung aufgebaut werden – mit düsterem Wave, Gothic Rock, frühen EBM-Klassikern und Independent-Sounds, die das Publikum langsam in den Abend zogen. Nach Auftritten wie Poupée Fabrikk, Armageddon Dildos oder Test Dept durfte die Energie nicht abbrechen. Die Tanzfläche musste weiterleben, die Nacht musste musikalisch fortgeführt werden. Es ging darum, die Wucht eines Industrial-Konzerts aufzufangen oder nach emotionalen Gothic-Momenten genau den richtigen Übergang zu finden. Ein DJ war hier kein Pausenfüller, sondern ein Teil der Dramaturgie des gesamten Festivals.
1997
Zillo Festival
Flugplatz (Hildesheim)
Auf dem Flugplatzgelände Drispenstedt entstand für ein Wochenende eine eigene düstere Welt aus Musik, Mode, Marktständen und einer einzigartigen Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Internationale und nationale Bands sorgten für ein vielseitiges Programm zwischen harten elektronischen Klängen, melancholischem Dark Wave und atmosphärischen Live-Auftritten. Für viele Besucher war das Festival nicht nur ein Konzertwochenende, sondern ein jährlicher Höhepunkt und ein Stück gelebte Szene-Kultur.
1998
Wave Gotik Treffen
(Leipzig)
Zwischen dem Agra-Messepark, alten Industriehallen, Clubs, Kirchen und historischen Veranstaltungsorten entstand eine Atmosphäre, die weit über Musik hinausging. Leipzig war an diesen Tagen schwarz gekleidet, voller Begegnungen, Diskussionen, nächtlicher Wege und diesem Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.
Diese Szene war nicht auf Distanz aufgebaut, sondern auf echter Zugehörigkeit. Wer dort spielte, war nicht externer Dienstleister, sondern Teil dieser Welt. Genau deshalb war ein Auftritt dort immer auch eine persönliche Anerkennung – man spielte nicht nur vor der Szene, sondern innerhalb der Szene.
1998 war das WGT noch roher, weniger touristisch und deutlich stärker von Underground-Geist geprägt als in späteren Jahren. Weniger Inszenierung, mehr echtes Erleben. Genau das machte diese Zeit so besonders. Als DJ dort tätig zu sein bedeutete, an einem Ort zu arbeiten, an dem Musik, Identität und Lebensgefühl untrennbar miteinander verbunden waren. Es war kein Job für einen Abend – es war ein Beitrag zu einem kulturellen Ritual, das für viele Besucher bis heute unvergessen geblieben ist.
2001
Herbstnächte
Burg Rabenstein (Raben)
Das Line-up reichte von düsterem Gothic Rock über Darkwave bis hin zu Deathrock und Batcave – mit Bands wie Garden of Delight, Cinema Strange, Faith and the Muse, Bloody Dead and Sexy und weiteren Szenegrößen, die perfekt zur Kulisse der alten Burg passten. Anders als auf großen Open-Air-Festivals stand hier nicht Masse, sondern Intensität im Vordergrund: enge Wege durch historische Gemäuer, Gespräche bei Kerzenschein, Nebel über dem Burghof und eine fast geheimnisvolle Ruhe zwischen den Konzerten
2013
H.I.M. Pre & Aftershow
Postbahnhof (Berlin)
Vor der Show von HIM im Postbahnhof Berlin durften wir das Publikum musikalisch auf den Abend einstimmen und die richtige Atmosphäre aufbauen. Mit einer Mischung aus Gothic Rock, Darkwave, Alternative und melancholischen Klassikern wurde die Stimmung langsam verdichtet, sodass die Besucher bereits vor dem Auftritt emotional in die passende Klangwelt eintauchen konnten.
2017
Minnesang & Teufelsklang
Mittelalterfest
K-17 (Berlin)
Bei dieser besonderen Veranstaltung war es entscheidend, diese besondere Balance zu halten – einerseits mit Klassikern von In Extremo, Subway to Sally, Tanzwut oder Schandmaul die Tanzfläche zu füllen, andererseits auch ruhigere, mystische Momente zu schaffen, die dem Namen „Minnesang“ gerecht wurden. Genau dieser Wechsel zwischen Romantik und Rebellion, zwischen Lagerfeuergefühl und Clubnacht, machte den Reiz von „Minnesang und Teufelsklang“ aus.
2023
Dark Rush Festival
Clumbia Theater (Berlin)
zwischen den Live-Acts war die Aufgabe entscheidend: Es ging nicht darum, Umbaupausen zu füllen, sondern die gesamte Dramaturgie des Abends zu tragen. Nach einem starken Auftritt durfte die Energie nicht abbrechen. Man musste den Spannungsbogen halten – mit Front-242-artiger Härte, Covenant-Stimmung, VNV Nation-Momenten oder bewusst dunkleren, langsameren Tracks, wenn das Publikum noch im Nachhall eines Live-Sets stand. Ein falscher Übergang konnte den Fluss zerstören; ein perfekter Track zur richtigen Sekunde konnte die ganze Halle wieder in Bewegung setzen.
2025
Dark Horizon Festival
Orwohaus (Berlin)
Diese Veranstaltung war mehr als nur ein Konzertabend – es war ein konzentrierter Ausdruck dessen, was die schwarze Szene in Berlin ausmacht: laut, ehrlich, intensiv und ohne künstliche Distanz. Ein gutes Set entschied darüber, ob das Publikum nur wartete oder vollkommen im Festival aufging. Gerade im ORWOhaus, wo Künstler und Besucher kaum voneinander getrennt waren, wurde diese Nähe noch intensiver Kein Hochglanzfestival, sondern echte Szene für Menschen, die diese Musik leben. Genau deshalb blieb es vielen nicht als Event, sondern als Gefühl in Erinnerung.
